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100 Jahre E+S Rück­versicherung AG

Management-Kontinuität als Erfolgsfaktor

Mit der Berufung Pickels an die Spitze ging eine Besonderheit einher: Zum ersten Mal seit dem Jahr 1972 wurden Hannover Rück und E+S Rück nicht mehr in Personalunion geführt, sondern die E+S Rück hatte als mittlerweile einer der größten Rückversicherer im deutschen Markt nun einen eigenen Vorstandsvorsitzenden.

Ulrich Wallin
Ulrich Wallin

Das besondere Engagement der E+S Rück im deutschen Markt, die immer engeren Bindungen an ihre Zedenten und das kontinuierlich ausgeweitete Serviceangebot trugen reichlich Früchte: Die Bruttoprämien erhöhten sich im Zeitraum von 1992 bis 2022 von 675 Mio. Euro auf 3,37 Mrd. Euro. Das Eigenkapital wurde dem Wachstum angepasst: 2002 gab es eine kräftige Kapitalerhöhung um 300 Mio. Euro auf 461,2 Mio. Euro.

Dr. Michael Pickel
Dr. Michael Pickel

Die Geschäfte mit den vor allem in der Autoversicherung stark wachsenden Aktionären, aber auch mit dem immer umfangreicheren Kundenkreis zusätzlicher Erstversicherer waren wichtige Quellen des Erfolgs. Dabei gab es in der Zusammensetzung des Aktionariats im Laufe der Zeit einzelne Änderungen: So kam 1996 die VHV als neuer Aktionär hinzu; 1998 folgte die Württembergische Gemeindeversicherung, 2004 die Barmenia und 2008 die Mecklenburgische. Aus dem ursprünglichen Aktionärskreis des Jahres 1966 schieden seitdem die Karlsruher, die Kravag und die Gothaer aus.

Aktuell setzt sich das Aktionariat der E+S Rück neben dem Hauptaktionär Hannover Rück, der 64,9 Prozent der Anteile hält, aus acht Unternehmen zusammen, die gemeinsam auf 35,1 Prozent der Anteile kommen:

  • HUK Coburg
  • LVM
  • Itzehoer
  • Concordia
  • VHV
  • Württembergische Gemeindeversicherung
  • Barmenia
  • Mecklenburgische
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